Mit dem Bass im Wiegeschritt
22. März 2017

FRÜHLINGSKONZERT Kammerorchester an der TU Darmstadt spielt mit der jungen Antiona Hadulla DARMSTADT – Was haben die Erste Orchestersuite von Johann Sebastian Bach und die Achte Sinfonie von Ludwig van Beethoven gemeinsam? Beide Werke stehen im Schatten ihrer Schwesterwerke gleicher

Meistens schöne Töne
15. März 2017

FRÜHLINGSKONZERT Das Kammerorchester an der TU holt die junge Solistin Antonia Hadulla nach Darmstadt DARMSTADT. Ein Konzert von Gordon Jacob bekommt man nicht alle Tage zu hören. Schon gar nicht eines für Kontrabass und Streicher. Wie das klingt? Antonia Hadulla

Die Klassiker kommen fetzig daher
15. November 2016

SYMPHONIC JAZZ  Das Quartett Uwaga und das Kammerorchester der TU glänzen in Reinheim REINHEIM. Aha: Das Kölner Quartett Uwaga will also erforscht haben, dass Mozart auf seinen vielen Reisen auch im serbischen Ort Leskovac vorbeigeschaut und mit den dortigen Akkordeonspie

Ein Jux schaut um die Ecke
9. November 2016

KONZERT Kammerorchester an der TU Darmstadt spielt mit dem Kölner Quartett Uwaga DARMSTADT – Zwei Ensembles wollen mehr. Und dafür tun sie sich am nächsten Wochenende zusammen: Das Kammerorchester an der TU Darmstadt ist mit dem Dirigenten Arndt Heyer immer

Welten des Klangs
4. Juli 2016

SOMMERKONZERT Das Kammerorchester an der TU Darmstadt glänzt mit kontrastreichem Programm DARMSTADT/REINHEIM – Wie aus dem Nichts breitet sich die zarte Klangfläche aus und driftet in Mikro-Tonschritten auseinander. Alles wird gleißend und schrill, bis sich eine melodische Phrase herausschält. Immer

Freundschaft für die Ohren
12. Mai 2016

EUROPA-KONZERT Französischer Chor und deutsches Orchester in der Orangerie DARMSTADT. Im Programm zur Europa-Woche setzten das Kammerorchester an der TU Darmstadt und das „Ensemble Vocal Maurice Emmanuel de Troyes“ aus Darmstadts Part­nerstadt Troyes ein hörens­wertes Zeichen der Freund­schaft im Saal

Spannende Grenzüberschreitungen
24. November 2015

URAUFFÜHRUNG Jürgen Wuchners „Symphonic Jazz“ in Reinheim: Beifall für eine gekonnte Klangmischung REINHEIM – Das Kammerorchester der TU Darmstadt ist 35 Jahre alt und feierte dieses Jubiläum am Samstag in der Reinheimer Dreifaltigkeitskirche auch mit „Symphonic Jazz“ von Jürgen Wuchner.

Mozart im Doppelpack
25. März 2015

Bensheim. Seltene Gelegenheit für Mozart-Fans: Das Darmstädter TU-Kammerorchester hatte bei seinem Konzert in der Michaelskirche zwei der bekanntesten Werke des Salzburger Genies auf dem Programm. Darüber hinaus ließ das von Arndt Heyer geleitete Ensemble mit Gustav Holst (1874-1934) und Théodore

Extreme Klänge
23. März 2015

Konzert – Peter-Matthias Mayer zu Gast beim Kammerorchester der TU Darmstadt Wie nah Schönheit und Düsternis in Mozarts Musik beieinander liegen, machten das Kammerorchester an der TU Darmstadt und der Geiger Peter-Matthias Mayer am Wochenende bei Konzerten in der Bensheimer

Sternstunde mit Fagott
24. November 2014

Konzerte – „Kammerorchester an der TU Darmstadt“ absolviert zwei Auftritte Nach dem Motto „S(w)inging bassoon“ begeisterte das „Kammerorchester an der TU Darmstadt“ am Wochenende in der Christuskirche Darmstadt-Eberstadt und der Reinheimer Dreifaltigkeitskirche. Im Mittelpunkt stand Carl Maria von Webers Fagottkonzert.

Getrillert wie geprallert
7. Juli 2014

Sommerkonzert – Effektvoll und beschwingt: das Kammerorchester an der TU Ein ansprechendes Programm, hohe Qualität und große Musizierfreude – das zeichnet die Konzerte des Kammerorchesters an der TU Darmstadt aus. Mit dem neuen Dirigenten Arndt Heyer und der Saxofonistin Sabine

Gebet auf der Gitarre
18. November 2013

Das Kammerorchester an der TU Darmstadt unter der Leitung von Vladislav Brunner und Gitarrist Stefan Hladek präsentierten am Wochenende ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit spanischer Prägung. Der Erlös geht an die philippinischen Taifunopfer. Stürmischer Applaus belohnte den Gitarristen Stefan Hladek und das Kammerorchester an der TU Darmstadt nach dem gefühlvollen, aber nie ins Rührselige abdriftenden Vortrag des romantischen „Concierto de Aranjuez“ von Joaquin Rodrigo…

Streicher und Bläser im Wettstreit
23. April 2013

Doppeldeutig war das Motto „Doppelkonzert“, das dem Auftritt des Kammerorchesters an der TU Darmstadt vorangestellt war. Zum einen bezog es sich auf das Doppelkonzert op. 88 von Max Bruch, zum anderen auf die Tatsache, dass neben den Streichern, die jahrelang unter sich waren, nun auch Bläser gehören, und das Konzert in der Johanneskirche gab beiden Gruppen Gelegenheit, in einen edlen Wettstreit zu treten.

An den Quellen der Romantik
19. November 2012

Mit einer wieder aufgefundenen Ouvertüre für Streicher von Johann Wilhelm Mangold, der einer großen Darmstädter Musikerfamilie angehörte, beginnt das Konzert des Kammerorchesters an der TU Darmstadt in der sehr gut besuchten Eberstädter Christuskirche. Das kurze, fein gearbeitete Stück erinnert ein wenig an den Stil von Carl Maria von Weber, der ja wie Mangold in Darmstadt zeitweilig Schüler des angesehenen Abbé Vogler war. Vladislav Brunner, der die Leitung des Kammerorchesters im Mai von Andreas Hotz übernommen hat, beweist schon hier seine Fähigkeit, die meist jungen Musiker nicht nur exakt zu führen. Es gelingt ihm zudem, ihnen auch ein ausdrucksvolles und dynamisch ausgewogenes Spiel abzuverlangen.

Frühromantisches Juwel zum Abschied
4. April 2012

Wie fruchtbar die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen einem leidenschaftlichen jungen Dirigenten und einem ebenso engagierten Amateurensemble verlaufen kann, haben Andreas Hotz und das Darmstädter TU-Kammerorchester in den letzten sechs Jahren bewiesen. Ab kommender Saison wird der dynamische Anfangdreißiger – derzeit noch 1. Kapellmeister am Staatstheater Mainz – neuer Generalmusikdirektor in Osnabrück. Wer Hotz und das 1981 gegründete Orchester jetzt mit ihrem Abschiedsprogramm in der Bensheimer Michaelskirche erlebte, dürfte diesen Weggang lebhaft bedauern.

Erlesene Auswahl
28. November 2011

Ein zweigeteiltes Programm als harmonische Einheit am Vorabend des ersten Advent: Französische Musik für Frauenchor und Orchester im ersten, eine Beethoven-Sinfonie im zweiten Teil bot das Kammerorchester der TU Darmstadt unter dem Motto „Licht und Hoffnung“ in der Johanneskirche.

Erlesen erwählt waren die aufgebotenen Werke: Francis Poulenc schrieb seine „Litanies à la vierge noire“ 1936 nach seiner Bekehrung zum katholischen Glauben. Wie ein Introitus wirkte die kompakte Litanei, die das TU-Kammerorchester gemeinsam mit den 32 Frauen des gut disponierten Chores der Edith-Stein-Schule Darmstadt musizierte. Sphärisch ist die Anrufung des Herrn zu Beginn gehalten. Spannend und mitunter mit Härte die Akkordschläge ausübend, gelang den Musikern der imposante Mittelteil, während am Ende ein meditativer Charakter durchschimmerte.

Vom Chef gefordert
14. März 2011

Am Ende des Konzerts schloss sich der Kreis. Nach der aufwühlend präsentierten Konzertouvertüre „Die Hebriden“ von Felix Mendelssohn bekam das große Publikum noch die eher selten gespielte erste Sinfonie des Komponisten zu hören. Hier entfaltete das Kammerorchester an der TU Darmstadt sein ganzes sinfonisches Können. Und das nicht zuletzt dank seines herausragenden Dirigenten Andreas Hotz: Der Dreißigjährige ist inzwischen zum ersten Kapellmeister am Staatstheater Mainz aufgestiegen. Vehement ist sein Schlag, wobei er das Orchester liebevoll fordert. Ein Glücksfall für dieses Ensemble.

Hervorragende Hornisten
13. September 2010

Es klingt nicht wie Haydn, und Hornist Thomas Bernstein vom Frankfurter Opernorchester meint: »Das ist Rosetti.« Die Rede ist vom Konzert für zwei Hörner und Orchester Es-Dur, das Haydn zugeschrieben wird. Auch das Programmheft zum Konzert des Kammerorchesters an der TUD am Samstag in der Johanneskirche unterstützt die Vermutung, dass es sich bei dem Solokonzert um ein Werk Antonio Rosettis, einem Bewunderer Haydns, handelt. Arg glatt und harmlos kommt das Stück daher, das im Mittelpunkt der Aufführung des Kammerorchesters stand. Nun ist bekannt, dass Haydn seinen Solokonzerten weit weniger Aufmerksamkeit widmete als seinen Sinfonien. Die Konzerte waren für ihn eher Gebrauchsmusik.

Stimmungsvolles Zusammenspiel
19. April 2010

Als in den 1920er Jahren die ersten Kammerorchester moderner Prägung gegründet wurden, wollte man der allgemeinen Tendenz zu immer größeren Orchestern entgegenwirken. Der Klang sollte wieder transparenter werden, um den einzelnen Instrumentalstimmen mehr Gewicht zu verleihen. So gesehen, wirkt es zunächst widersprüchlich, zwei Kammerorchester zusammenführen zu wollen.

Andererseits können so, wie am Samstagabend in der Eberstädter Christuskirche, spannende Synergien entstehen. Das Kammerorchester der Technischen Universität Darmstadt hat das Zürcher Kammerorchester „ARGETon“ zu einem gemeinsamen Konzert eingeladen.

In Hochform
1. Dezember 2009

Erst ein Früh- und ein Spätwerk von Robert Schumann, dann im zweiten Teil des opulenten symphonischen Abends mit dem augenzwinkernden Titel „Lebens(k)lang“ noch Haydns letzte Sinfonie Nr. 104 – die „Londoner“. In 120 Minuten Programm in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche zu Reinheim zeigte das Kammerorchester an der TU Darmstadt beachtliche Leistung und lief zur Hochform auf.

Ursächlich lag das am 28 Jahre alten Dirigenten Andreas Hotz (Erster Kapellmeister am Pfalztheater Kaiserslautern), der das TU-Orchester wunderbar geschmeidig leitete, sowie am verpflichteten exzellenten Violinsolisten Hartmut Schill (Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz). Mit diesen ausgewiesenen Experten gelangen sowohl Schumanns „Zwickauer Sinfonie“ g-Moll als auch das selten gespielte Schumannsche Violinkonzert d-Moll außergewöhnlich authentisch.

Variationen der Trauer
11. Juni 2008

Das Kammerorchester der Technischen Universität Darmstadt (TUD) präsentierte sich in der Stiftskirche als Laienorchester von herausragender Qualität. Das Programm „Kontraste“ beherrschte freilich eine musikalische Stimmung von Traurigkeit und Bedrückung.

Daran änderte auch nichts Poulencs populäres und zum Teil ausgelassenes Konzert für Orgel, Pauke und Streicher, das der Mittelpunkt des Abends war. Joachim Enders, Kantor in Bessungen und Studienleiter am Darmstädter Staatstheater, lieferte als Solist an der Orgel eine hinreißende Interpretation, in der er die Kontraste des Stücks – tiefe Gläubigkeit und fröhliche Kirmesorgelseligkeit – überzeugend miteinander verband.

Tschaikowsky als größtes Wagnis
30. September 2006

Mit einem Jubiläumskonzert in der Stiftskirche feiert das Kammerorchester an der TU Darmstadt am Sonntag (1.) sein fünfundzwanzigjähriges Bestehen. Mit dabei sein werden nicht nur die 20 aktiven, sondern auch viele ehemalige Mitglieder des Orchesters. „Angefangen hat damals alles ganz klein“, erinnert sich Stephan Kahlhöfer, der das Kammerorchester 1981 gründete. Zunächst existierte nur ein Streichquartett, das der damalige Wirtschafts-Ingenieur vom Cello aus leitete. Nach und nach formierte sich ein größeres Streicher-Ensemble, das zum Teil als Abspaltung aus dem Hochschul-Orchester hervorging. Später wurde das reine Streichorchester durch kleinere Bläserbesetzungen ergänzt.