Sinfoniekonzert „Stilwandel“

Das 1952 in New York entstandene „Rhapsody-Concerto“ des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů markiert seine letzte größere stilistische Entwicklung in Richtung Neuromantik, von ihm als Wendung von „Geometrie“ zu „Phantasie“ bezeichnet. Carla Usberti, Bundespreisträgerin „Jugend musiziert“ im Fach Viola, spielt dieses außergewöhnliche Konzert gemeinsam mit dem Kammerorchester an der TU Darmstadt unter der Leitung von Arndt im Konzert „Stilwandel“.

Zum Auftakt erklingt die Ouvertüre zu Louis Spohrs erster Oper „Die Prüfung“ (1805). Der Frühromantiker Spohr gilt als eine der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seine Opern und groß besetzten Kammermusiken wirkten wegweisend, beispielsweise auch für Johannes Brahms. Dieser war ein Verehrer Spohrs und komponierte 1858 in Detmold zunächst ein Nonett, dessen spätere Orchestrierung er als „Serenade“ betitelte. Die Serenade Nr. 1 D-Dur, op. 11, von Brahms, deren Proportionen und kompositorische Durcharbeitung die zeitweilig geplante Sinfoniekomposition erahnen lassen, bildet den Abschluss des Konzertes.

Das Konzertprogramm „Stilwandel“ ist zu hören am Samstag, 7. März 2020 um 20 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche Reinheim (Kirchstraße 23) und am Sonntag, den 8. März 2020 um 17 Uhr in der Orangerie Darmstadt (Bessunger Str. 44).

Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei, es wird um eine Spende am Ausgang gebeten. Weitere Informationen auf www.kammerorchester-tud.de.

Ausführende:
Carla Usberti (Viola)
Kammerorchester an der TU Darmstadt
Leitung: Arndt Heyer

Fotos:
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