Sommerkonzert des TU-Orchesters mit Ingo de Haas

Termine:

Samstag, 10. Juni 2006, 19:30 Uhr, Stiftskirche Darmstadt, Erbacher Straße
Sonntag, 11. Juni 2006, 20:00 Uhr, Dreifaltigkeitskirche Reinheim, Kirchstraße

Werke:

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 6, F-Dur, KV 43
Karl Amadeus Hartmann: Concerto funèbre für Violine und Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 14, A-Dur, KV 114
Ottorino Respighi: Suite Nr. 3 aus „Antike Tänze und Arien“

Ausführende:

Ingo de Haas, Violine
Kammerorchester an der TU Darmstadt
Leitung Andreas Hotz
Eintritt: 9 € (ermäßigt 6 €)

Das Kammerorchester an der Technischen Universität Darmstadt unter seinem neuen Dirigenten Andreas Hotz lädt zu einem Sommerkonzert in die Darmstädter Stiftskirche ein. Auf dem Programm stehen die sechste und die 14. Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart, das „Concerto funèbre“ für Violine und Streichorchester von Karl Amadeus Hartmann mit Ingo de Haas als Solisten sowie die dritte Suite aus den Antiken Tänzen und Arien von Ottorino Respighi.

Mozart schrieb seine sechste Sinfonie im Alter von elf Jahren und orientierte sich darin stark an seinem Vorbild Johann Christian Bach. Seine 14. Sinfonie gehörte vermutlich zu den Werken, mit denen sich Mozart beim neuen Salzburger Fürsterzbischof Colloredo vorstellen wollte. Sie entstand wahrscheinlich an einem einzigen Tag. Vor allem der erste der vier Sätze zeigt eine deutliche Tendenz zu konzentrierter motivischer Arbeit, die sehr individuelle Mozart’sche Züge trägt.

Das „Concerto funèbre“ entstand als Musik der Trauer in den ersten Monaten des zweiten Weltkrieges. Hartmann drückt in dem Werk seine Erschütterung über den Einmarsch der deutschen Truppen in Polen aus. Solist ist Ingo de Haas, der bereits im Alter von 25 Jahren erster Konzertmeister am Staatstheater Darmstadt wurde. Seit Sommer 1999 ist er in gleicher Funktion an der Oper Frankfurt/Main tätig. Außerdem betreut er eine eigene Violinklasse an der Musikhochschule Frankfurt.

Den Abschluss des Konzerts bildet die dritte Suite aus den antiken Tänzen und Arien von Ottorino Respighi. Unter dem Titel „Antiche Arie e Danze per Liuto – Libera trascrizione per orchestra“ stellte er drei Suiten für Orchester zusammen, in denen er 400 Jahre alte Tanzweisen wieder zum Leben erweckte. Aus zarten Lautenklängen wird dabei eine meisterhaft umgearbeitete Orchestermusik von glänzender Farbigkeit, der Respighi trotz ihrer fremden Herkunft seinen persönlichen Stempel aufgedrückt hat.

Die Leitung des Konzertes hat Andreas Hotz, der in diesem Konzert erstmals das Kammerorchester an der TU Darmstadt dirigiert. Andreas Hotz arbeitet seit September 2005 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Staatstheater Darmstadt. Hier dirigiert er in der Spielzeit 2005/06 unter anderem die „Entführung aus dem Serail“ und den „Barbier von Sevilla“. Stipendien des DAAD und des Cusanus-Werkes ermöglichten ihm die Teilnahme an zahlreichen Kursen, darunter bei Pierre Boulez beim Lucerne Festival. Seit 2004 ist er außerdem Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wurde im Frühjahr 2006 in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats aufgenommen.

Das Konzert findet am Samstag, 10. Juni 2006 um 19:30 Uhr in der Darmstädter Stiftskirche (Erbacher Straße) statt, und wird am Sonntag, 11. Juni um 20:00 Uhr in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche in Reinheim im Odenwald (Kirchstraße) wiederholt. Karten für das Darmstädter Konzert sind an der Abendkasse und im Vorverkauf am Ticketshop im Darmstädter Luisencenter erhältlich.

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