Sommerkonzerte des Kammerorchesters an der TUD

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu den Sommerkonzerten des Kammerorchesters an der TU Darmstadt laden wir Sie herzlich ein:

Samstag, 25. Juni 2005, 19:30 Uhr, Stiftskirche Darmstadt, Erbacher Straße
Sonntag, 26. Juni 2005, 20:00 Uhr, Dreifaltigkeitskirche Reinheim, Kirchstraße

Programm „Romantische Klassik“:

Edvard Grieg Zwei Melodien, op. 53 „Norwegisch“ und „Erstes Begegnen“
Felix Mendelssohn-Bartholdy Konzert für Violine und Orchester e-moll, op. 64
Ludwig van Beethoven 2. Sinfonie, D-Dur, op. 36

Solist Christoph Dingler, Violine
Leitung Felix Wolters

Eintritt: 9 €, ermäßigt 6 € (Pressekarten liegen an der Abendkasse bereit)
Karten sind jeweils an der Abendkasse und für das Darmstädter Konzert ab
Ende Mai auch im Vorverkauf am Ticketshop im Darmstädter Luisencenter
erhältlich.

Bildmaterial senden wir Ihnen auf Anfrage gern zu und steht auch im Internet am Ende dieser Pressemeldung zum Download zur Verfügung.

Unter der Leitung von Felix Wolters widmen wir uns diesmal vor allem je einem Werk von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Ludwig van Beethoven. Im Mittelpunkt des ersten Konzertteils steht Mendelssohns Violinkonzert e-moll op. 64, Dieses Werk ist seine bekannteste Komposition mit abwechselnd einprägsamen Melodien und hoch-virtuosen Passagen. Er schrieb es im Sommer 1844 in Bad Soden im Taunus, im Frühjahr 1845 wurde das Konzert uraufgeführt.

Den Beginn macht ein wunderbar elegisches, zugleich klanglich brillantes Thema, mit dem die Solovioline unmittelbar ins Geschehen einsteigt und den Hörer von Anfang an gebannt zuhören lässt. Unser Solist ist Christoph Dingler.

Außerdem stehen im ersten Teil die von Edward Grieg (1843-1907) ursprünglich für Gesang geschriebenen „Zwei Melodien“ op. 53 auf dem Programm: „Norwegisch“ und „Erstes Begegnen“.

Im zweiten Teil erklingt Beethovens 2. Sinfonie D-Dur, op. 36. Sie entstand in den Jahren 1801 und 1802, die Uraufführung fand am 5. April 1803 im Theater in Wien statt. Ein Kritiker aus München urteilte zehn Jahre später über das Werk: „Eine große Symphonie … kraftvolle und sinnreiche Harmonien“. Aber es gab damals auch andere Stimmen, zum Beispiel die eines Leipziger Rezensenten zum letzten Satz: „ein widerwärtiges Monstrum, eine verwundete, mit dem Schwanze schlagende Schlange, die wilde und heftige Schläge austeilt“. Heute ist man sich einig, dass der Zuhörer in der 2. Sinfonie eine wunderbare, frohe und lebensbejahende Musik zu hören bekommt.

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