Andreas Weiss
Seit 2017
Andreas Weiss, Jahrgang 1952, studierte in Frankfurt am Main Horn, Schulmusik und Dirigieren; seine Lehrer waren Jiri Stárek, Karl Maria Zwissler, Helmuth Rilling und- auf Meisterkursen- Rafael Kubelik. Er wurde 1981 in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats aufgenommen und war mehrfach Preisträger internationaler Wettbewerbe.

Als Gastdirigent arbeitet er seitdem mit zahlreichen Orchestern im In- und Ausland, unter anderem mit den Radio-Sinfonieorchestern Berlin, Frankfurt, Hannover, Saarbrücken, Stuttgart, Basel, Budapest und Katowice sowie den Bamberger Symphonikern. Als ständiger Gastdirigent wurde er von 1982 bis 1984 vom Folkwang Kammerorchester Essen und von 1987 bis 1988 von der Südwestfälischen Philharmonie verpflichtet.

1985 bis 1993 war er musikalischer Leiter der Kammeroper Frankfurt, 1986 erfolgte seine Berufung an die Karlsruher Musikhochschule. (Quelle: HfM Karlsruhe)

Als Gastdirigent des Kammerorchesters an der TU Darmstadt leitet Andreas Weiss die „Concierto Sinfónico“-Konzerte im November 2017.

Arndt Heyer
2014 bis 2017

Arndt Heyer erhielt im Alter von 7 Jahren den ersten Violinunterricht von seinem Vater. Später studierte er in Würzburg, Frankfurt und Wien und nahm in dieser Zeit an zahlreichen Meisterkursen, unter anderem bei Ernst Kovacic und dem Brandis Quartett, teil. Nach Abschluss des Studiums wurde er 1989 Mitglied des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt. Als Solist trat Arndt Heyer unter anderem mit den Kammerorchestern in Marburg und Itzehoe, dem Bad Vilbeler Kammerorchester und dem Kurpfälzischen Kammerorchester auf.

Neben seiner Tätigkeit als Geiger widmet sich Arndt Heyer seit vielen Jahren intensiv dem Dirigieren und der Leitung von Kammer- und Jugendorchestern. Von 1988 bis 2008 war er künstlerischer Leiter des Bad Vilbeler Kammerorchesters und ab 2000 auch Leiter des Marburger Kammerorchesters. Er nahm an internationalen Meisterkursen für Dirigenten teil, wo er unter anderem von  Kirk Trevor, Emil Simon, sowie von Neeme Järvi und Paavo Järvi unterrichtet wurde.

Als Assistent und Gastdirigent arbeitete Arndt Heyer mit verschiedenen Jugendorchestern und leitete Konzertprojekte mit dem Studenten-Sinfonieorchester Marburg, der Rheinischen Orchesterakademie Mainz, der Kammerphilharmonie Seligenstadt sowie dem Jeunesses Musicales Weltorchester. (Foto: Roman Gerike)

Vladislav Brunner
2012 bis 2013

Vladislav Brunner begann seine musikalische Ausbildung mit sechs Jahren an der Violine. Nach dem Gewinn des Nationalen Musikwettbewerbs in seinem Geburtsland, der Slowakei, bestand er im Alter von 15 Jahren die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Nach seinem Studium bei Edith Peinemann, Herman Krebbers (Amsterdam) und Gerhard Schulz (Wien) gewann er erste Orchesterpraxis im Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft unter der Leitung von Herbert von Karajan und Claudio Abbado. 1985 wurde er Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, in dem er heute die Position eines Vorspielers der ersten Violinen innehat. Außerdem spielte er im Ensemble „Solistes européens Luxembourg“ sowie von 1990 bis 2000 im Orchester der Bayreuther Festspiele.

Inspiriert durch die Zusammenarbeit mit bedeutenden Dirigenten unserer Zeit (Paolo Carignani, Bertrand de Billy, Sebastian Weigle, Kirill Petrenko) begann Vladislav Brunner auch selbst zu dirigieren. Auf der Grundlage seiner Erfahrungen als Orchestermusiker hat er seine Kenntnisse auf diesem Gebiet zunächst als Autodidakt und in Privatstudien erworben. Seit der Gründung im Jahre 2001 ist er künstlerischer Leiter des Kammerorchesters Frankfurter Solisten und hat in seiner Dirigiertätigkeit bereits mit zahlreichen renommierten Künstlern wie Britta Stallmeister (Sopran), René Kollo (Tenor), Nick Deutsch (Oboe), Johannes Gmeinder (Klarinette), Vladislav Brunner (Flöte), Gabór Boldoczki (Trompete), Sergey Khatchatryan (Violine), David Lively (Klavier) und Martin Lücker (Orgel) zusammengewirkt. Dabei hat er u.a. Werke von Komponisten wie Volker David Kirchner, Fred Günther, Rüdiger Claus, Kent Carlson und Mathias Bild uraufgeführt. Des Weiteren hat er als Dirigent das Orchester des Conservatoire de Strasbourg geleitet.

Andreas Hotz
2006 bis 2012

Andreas Hotz, der sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt „Mit Auszeichnung“ abschloss, wurde 2008 als bis dato einziger deutscher Dirigent Preisträger des internationalen Dirigier-Wettbewerbs „Sir Georg Solti“ und wurde kürzlich für das Finale um den renommierten „Deutschen Dirigentenpreis“ nominiert. Seither gastiert er regelmäßig bei vielen Orchestern im In- und Ausland wie der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, der Jenaer Philharmonie, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, den Nürnberger Sinfonikern, der Polnischen Kammerphilharmonie und dem Melbourne Victoria Symphony Orchestra.

Nach ersten Engagements an der Oper Frankfurt und dem Staatstheater Darmstadt wechselte er 2006 als 1. Koordinierter Kapellmeister ans Pfalztheater Kaiserslautern.

Seit der Saison 2010/2011 ist Andreas Hotz als 1. Kapellmeister am Staatstheater Mainz engagiert, wo er in dieser Saison u. a. Smetanas „Verkaufte Braut“, Szymanowskis „König Roger“ und Mozarts „Idomeneo“ und Vorstellungen von „Tannhäuser“ und „Tiefland“ leitet. Der mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnete Dirigent ist darüber hinaus seit 2005 als Dozent für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt tätig.

Felix Wolters
2003 bis 2005

Felix Wolters (geb. 1978) erhielt mit acht Jahren seinen ersten Unterricht auf dem Klavier, mit fünfzehn Jahren wurde er Vorschüler (Jungstudent) an der Musikhochschule Mannheim, wo er 1997 das Studium im Fach Klavier aufnahm. Er ist regelmäßig als Solist, Kammermusiker und Begleiter in Erscheinung getreten.

2000 hat er das Studium im Fach Dirigieren an der Mannheimer Musikhochschule bei Prof. Klaus Eisenmann (Orchesterleitung) und Prof. Georg Grün (Chorleitung) aufgenommen. Seine dirigentische Ausbildung hat er durch Meisterkurse sowohl im Bereich Orchester- wie Chordirigieren bei namhaften Dozenten wie z.B. Sir Colin Davis, Dimitri Kitaenko, Kirk Trevor ergänzt. Er hat in etlichen Konzertauftritten dirigiert, u.a. mit dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Kurpfälzer Kammerorchester, dem European Youth Choir und Ensembles der Mannheimer Musikhochschule (Orchester wie Chor).

Felix Wolters studiert als zweites Hauptfach Musiktheorie und hat vielfältige Erfahrung als Korrepetitor, Assistent und Hospitant bei Projekten renommierter Künstler und Ensembles gesammelt, z.B. beim Stuttgarter Kammerchor und Barockorchester (Frieder Bernius), beim RIAS-Kammerchor und am Staatstheater Lodz (Polen).

Seit Dezember 2003 ist er musikalischer Leiter des Kammerorchesters der TU Darmstadt. Beim Stamitzorchester Mannheim wirkt er seit 2002 als stellvertretender musikalischer Leiter. Ein Engagement als Gastdirigent führt ihn im Mai 2004 zu einer Zusammenarbeit mit der Bohuslav-Martinu-Philharmonie Zlin (Tschechei).
Homepage: www.felix-wolters.de

Peter Tilling
2000 bis 2003

Peter Tilling studierte Klavier, Dirigieren und Cello an den Musikhochschulen in Mannheim und Karlsruhe.
Das Klavierstudium absolvierte er an der Musikhochschule in Mannheim im Studiengang „Künstlerische Ausbildung“ bei Siegbert Panzer und Paul Dan. Meisterkurse und weiteren Unterricht erhielt er bei Klaus Schilde, Karl-Heinz Kämmerling und Hans Leygraf.
Die Dirigierausbildung erhielt er bei Klaus Eisenmann, Klaus Arp, Frieder Bernius und Gerald Kegelmann. Weiteren Dirigierunterricht bei Christof Prick, Wolf-Dieter Hauschild sowie Jorma Panula.
Seine Celloausbildung absolvierte er bei Martin Ostertag. Weitere Meisterkurse und Unterricht nahm er bei Michael Hell, Gustav Revinius, Walter Nothas, Stephen Isserlis und Tilman Wick.
Als Pianist und Cellist gab er seitdem Konzerte u.a. mit Tabea Zimmermann, Harmut Höll und Wolfgang Meyer. Als Dirigent nahm er an einem Kurs mit anschließendem Konzert mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn teil.
Derzeit ist er Stipendiat der Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker
Seit Oktober 2000 leitet er das Kammerorchester an der TU Darmstadt
Sein Konzertexamen Violoncello wird er im Sommersemester 2003 bei Prof. Ostertag ablegen
Im Sommersemester 2003 ist er in die Dirigierklasse von Prof. Peter Eötvös (Studiengang Konzertexamen) aufgenommen

Franz Brochhagen
1996 bis 2000

Franz Brochhagen stammt aus Bergisch Gladbach und hat Klavier, Oboe und Orchesterleitung in Köln, München, Salzburg und Houston/Texas studiert
Nach Engagements in Koblenz und München ist er seit 1995 am Staatstheater Darmstadt tätig; mit Beginn der Spielzeit 1997/1998 übernimmt er dort die Position des Ersten koordinierten Kapellmeisters

Muhamet Sahiti
1994 bis 1996

Mittlere Musikschule „St. Mokranjac“
Musikstudium an der Universität Belgrad, Fakultät für Musikkunst bei Prof. Stanko Sepiça
Studium der Musikpädagogik
Studium „Opernsinfonisches Dirigieren“
Stipendium von Radio Televizija Pristina
Konservatorium „P. I. Tschaikowsky“, Moskau, Prof. Juri Ivanovic Simonov
Studium „Fachsinfonisches Dirigieren“
Gaststudent an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt, Prof. Jiri Starek und in der Dirigentenklasse Opernsinfonik
1987 – 1991:Internationales Bartok-Dirigentenseminar in Szombathely (Ungarn), Leitung Peter Etvos und Prof. Jorma Panula, Stipendium seit 1987
01.1995 – 02.1995: Internationaler Meisterkurs „Orchesterdirigieren“ in Reichenbach unter Leitung von GMD Prof. Rolf Reuter, Berlin, Abschlußkonzert mit der Vogtland-Philharmonie Greiz/Reichenbach

Stephan Kahlhöfer
1981 bis 1994

Gemeinsam mit einigen Kommilitonen gründete Stephan Kahlhöfer das Kammerorchester an der TU Darmstadt 1981 und leitete es zunächst vom Cello aus, später als Dirigent.

Er stammt aus einer Wuppertaler Musikerfamilie, erhielt mit 5 Jahren den ersten Klavierunterricht und begann mit 7 Jahren, Cello zu spielen. Solocellist des Schulorchesters, des Jugendorchesters der Stadt Wuppertal und Preisträger im Wettbewerb Jugend musiziert waren die Stationen seiner musikalischen Laufbahn vor dem Studium.

1977 schrieb sich Kahlhöfer an der TU Darmstadt für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ein und begleitete von 1979 bis zum Ende seines Studiums 1984 auch das Hochschulorchester der TU Darmstadt als erster Cellist.

In dieser Zeit kam ihm die Idee, neben der umfangreich besetzten sinfonischen Musik auch kammermusikalische Orchesterwerke in der TU zur Aufführung zu bringen: Das Kammerorchester an der TU Darmstadt entstand – zunächst als Streicherensemble, später wurden auch Werke mit kleineren Bläserbesetzungen einstudiert.

In den Jahren 1981 bis zu Kahlhöfers Weggang nach Dresden 1994 gelangten über 100 verschiedene Werke zur Aufführung. Schwerpunkte der Programme waren romantische und expressionistische Kompositionen, aber auch einige Uraufführungen von speziell für das Kammerorchester geschriebenen Werken.